45 Millionen Franken

Ausbau der Schulinfrastruktur in Utzenstorf wird teuer

19.02.2024, 09:47 Uhr
· Online seit 18.01.2024, 17:45 Uhr
In Utzenstorf wohnen immer mehr Menschen. Das bringt die bestehende Infrastruktur an ihre Grenzen. Am stärksten merkt man das bei den Schulbauten. Hier soll nun das Projekt Schulraum 31 Abhilfe schaffen. Das wird aber teuer.
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Um auch in Zukunft genügend Schulraum für alle Kinder und Jugendlichen in Utzenstorf zu haben, muss die Gemeinde die entsprechende Infrastruktur ausbauen und erweitern – und dafür tief in die Tasche greifen. Gut 45 Millionen Franken kostet der Neubau eines Schulhauses und dreier Kindergärten sowie die Sanierung und Erweiterung der bestehenden Schulhäuser. Das meldet Radio Neo1.

Teuer – auch ohne Neubauten

Das sei viel Geld, sagte die zuständige Gemeinderätin Christine Christen im Rahmen eines Informationsanlasses. «Selbst wenn wir nur die Sanierungen vornehmen an den bestehenden Schulräumen, kommen wir auf knapp 22 Millionen», sagte sie weiter. Damit wäre aber das Platzproblem nicht gelöst. Wenn man sich in Utzenstorf für die Zukunft rüsten wolle, müsse man mehr Raum schaffen, so Christen.

Öffentliche Bauten sind teurer als Privathäuser

Der Bau von öffentlichen Bauten könne man nicht mit Privathäusern vergleichen, sagt René Fischer, Präsident der Projektgruppe gegenüber Neo1. «Ein Schulhaus muss viele Anforderungen erfüllen bezüglich Brandschutz, Erdbebensicherheit, Barrierefreiheit und Isolierung. Deshalb verstehe es sich von selbst, dass der Bau so teurer wird», so Fischer. Die Bevölkerung von Utzenstorf habe sich in den letzten 60 Jahren fast verdoppelt. Die Schulinfrastruktur sei aber nur moderat gewachsen, erklärt René Fischer weiter. Früher habe man halt noch gedacht, das gehe schon noch. Jetzt müsse aber gehandelt werden.

Abstimmung am 3. März

Mit den neuen Schulhäusern und den neuen Räumlichkeiten möchte man in Utzenstorf für die steigende Schülerzahlen und neue Unterrichtsformen gerüstet sein. Ende Januar werden die Vereine im Dorf über das Projekt informiert, Mitte Februar ist noch einmal eine Fragerunde für die Bevölkerung geplant. Am 3. März soll die Stimmbevölkerung dann über den Verpflichtungskredit abstimmen.

(red./ma)

veröffentlicht: 18. Januar 2024 17:45
aktualisiert: 19. Februar 2024 09:47
Quelle: 32Today

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