Unfall auf der A1

Mutter war mitten in der Karambolage

10.02.2023, 22:21 Uhr
· Online seit 09.02.2023, 16:15 Uhr
Am Donnerstag Nachmittag gab es gleich drei Auffahrkollisionen bei Wangen an der Aare. Sarah Pfister war mittendrin und konnte gerade noch rechtzeitig bremsen.
Anzeige

Am Donnerstagnachmittag kam es auf der A1 in Fahrtrichtung Zürich innert kürzester Zeit zu drei Auffahrkollisionen. Der erste Unfall ereignete sich auf dem Überholstreifen bei Wangen an der Aare. Kurz darauf kam es zu zwei Folgeunfällen. Es handelte sich um keine gröberen Unfälle, wie die Kantonspolizei Solothurn bestätigt. Eine Person wurde jedoch leicht verletzt und musste mit der Ambulanz zur Kontrolle ins Spital gefahren werden.

Tele M1 hat mit Sarah Pfister gesprochen, die in den Unfall involviert war. Die Mutter aus Walliswil bei Wangen war mitten in der Karambolage und rechnete in jedem Moment damit, dass ihr etwas in die Windschutzscheibe knallt.

Sarah Pfister gelang es, trotz der chaotischen Szene ihr Auto zum Stehen zu bringen. Sie schaute, ob jemand Hilfe benötigt. Den Schrecken in den Gesichtern der anderen Lenkerinnen und Lenker kann sie nicht so schnell vergessen. Am Tag vor dem Unfall feierte sie ihren Geburtstag. Das alles glimpflich ausgegangen ist, sei wohl das grösste Geschenk gewesen.

Aufgrund der Unfälle hatte sich ein Rückstau über mehrere Kilometer gebildet. Die Autofahrer brauchten aufgrund des Verkehrschaos viel Geduld und mussten bis zu einer Stunde mehr einrechnen.

Auch auf der Gegenfahrbahn mussten Fahrzeuglenker mit einem Zeitverlust rechnen. Der Unfall in Richtung Zürich hatte Gaffer angezogen. Auch dort kam es in der Folge zu einem Unfall. Bei der Verzweigung Luterbach-Kriegstetten waren ebenfalls zwei bis drei Fahrzeuge bei einer Auffahrkollision ineinander gefahren.

(nsc, dwy)

veröffentlicht: 9. Februar 2023 16:15
aktualisiert: 10. Februar 2023 22:21
Quelle: 32Today

Anzeige
32today@chmedia.ch