Mountainbike

Erstes Rennen nach Doping-Affäre: Mathias Flückiger wird in Spanien Sechster

27. Februar 2023, 09:54 Uhr
Mathias Flückiger feiert sein Comeback: Nach rund 120 Tagen provisorischer Sperre wegen Dopingverdachts fuhr der Mountainbike-Profi am Sonntag sein erstes Rennen seit über fünf Monaten.
Radrennfahrer Mathias Flückiger darf wieder aufs Rad steigen. Hier an der Bike-Meisterschaft in Gränichen (Zweiter von rechts).
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Mountainbike-Profi Mathias Flückiger trat am Sonntag an einem Bike-Cup im spanischen Banyoles an. Zum Start beim Shimano Super Cup entschied sich der Oberaargauer kurzfristig nach einer «guten Trainingswoche» in Spanien. Er erreichte nach einem hart umkämpften Rennen den sechsten Platz. Es ist ein Comeback auf der Rennpiste nach mehr als fünf Monaten. In dieser Zeit sei Flückiger in der Weltrangliste von Position 3 auf 24 gefallen, wie er auf seiner Website schreibt.

Nach rund 120 Tagen hat die Disziplinarkammer von Swiss Olympic (DK) im Dezember entschieden, dass die positive Dopingprobe bei Flückiger ungültig ist. Grund: Das atypische Zeranol-Testresultat dürfe nicht als positive Dopingprobe gewertet werden.

Flückiger betont auf seiner Website, dass der Fall noch nicht abgeschlossen sei.Trotzdem sei er «überglücklich», wieder aufs Rad steigen zu dürfen. Kommenden Donnerstag hält er zu den aktuellen Umständen eine Medienkonferenz in Ittigen.

Momentan weilt Flückiger zusammen mit dem kompletten Thömus maxon Team in Trainingslager spanischen Girona.

(ckp)

Quelle: 32Today
veröffentlicht: 27. Februar 2023 09:50
aktualisiert: 27. Februar 2023 09:54