Unfall-Hotspot Solothurn

Sanierung Baselstrasse: Kommission stimmt Kredit über 31 Millionen zu

05.02.2024, 18:20 Uhr
· Online seit 05.02.2024, 14:59 Uhr
Die Baselstrasse in Solothurn soll in den nächsten Jahren umfassend saniert und umgebaut werden. Nun hat die kantonsrätliche Umwelt-, Bau und Wirtschaftskommission den Verpflichtungskredit von brutto 31,3 Millionen Franken genehmigt. Der Baustart ist in zwei Jahren vorgesehen.
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Voraussichtlich betragen die Kosten für das Projekt rund 85,2 Millionen Franken, wie der Kanton mitteilt. 60 Prozent der Kosten werden vom Bund über den Bahninfrastrukturfonds und das Agglomerationsprogramm getragen. 30 Prozent zahlt der Kanton Solothurn. Die restlichen 10 Prozent verteilen sich auf die Stadt Solothurn, die Gemeinde Feldbrunnen-St. Niklaus und die Werkleitungseigentümer.

Mischverkehr als Lösungskonzept

Auf der Baselstrasse in Solothurn müssen sich viele Verkehrsteilnehmende die schmale Strasse teilen. Fussgänger, Autofahrerinnen, Velofahrer sowie das Bipperlisi haben kaum Platz. Ohne Ausbau ist das aufkommende Volumen langfristig nicht mehr zu bewältigen», sagte Sandra Kolly, Baudirektorin des Kantons Solothurn, im Sommer 2023.

Die einzige Lösung für die knappen Platzverhältnisse: Mischverkehr. So soll der Strassenraum besser genutzt werden. Anders als bisher kommt beim Einbiegen die Bahn künftig immer von links – genauso wie der Strassenverkehr. Dadurch soll der Verkehrsfluss besser und stabiler werden. Ausserdem sind breite Gehwege geplant, die auch von Velofahrenden benutzt werden können. Schliesslich soll die Bahn priorisiert werden, damit der Fahrplan auch während der Stauzeiten eingehalten werden kann.

Projekt soll 2026 starten

Vom Verpflichtungskredit übernimmt der Bund über 11 Millionen Franken. Das sind eine Million Franken mehr, als er ursprünglich zugesichert hatte. Der Kanton investiert somit netto 20,2 Millionen Franken. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im Jahr 2026 starten und dauern knapp drei Jahre.

Die Baselstrasse bildet in Solothurn und Feldbrunnen-St. Niklaus eine wichtige Verkehrsachse. Rund 12'000 Fahrzeuge befahren die Strecke täglich. Auch das «Bipperlisi» fährt da durch. Der aktuelle bauliche Stand der Strasse sei laut dem Kanton Solothurn prekär. Der Belag sei und dei Gleise vom «Bipperlisi» seien in die Jahre gekommen. Die Strasse müsse also dringend saniert und für den Fuss- und Veloverkehr sicherer gemacht werden.

Alle aktuellen Informationen über das Projekt findest du hier.

(mgt/ckp)

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veröffentlicht: 5. Februar 2024 14:59
aktualisiert: 5. Februar 2024 18:20
Quelle: 32Today

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