Baustelle bis Ende 2024

«Wird nicht einfach»: Verkehrseinschränkungen zwischen Bellach und Langendorf

02.10.2023, 12:19 Uhr
· Online seit 28.09.2023, 11:33 Uhr
Seit Mitte September wird die nördliche Verbindungsstrasse zwischen Bellach, Langendorf und Solothurn umgestaltet. Der Verkehr wird einspurig geführt oder umgeleitet. Wir haben nachgefragt, was und wie lange saniert wird.
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Autofahrerinnen und Autofahrer aufgepasst: Der Verkehr von Langendorf und Solothurn über Bellach ist aktuell eingeschränkt. Seit dem 18. September wird auf der nördlichen Verbindungsstrasse zwischen Bellach, Langendorf und Solothurn gebaut.

Baustelle bis Ende 2024

Grund: Der Kanton Solothurn muss sein Kantonsstrassennetz unterhalten und dem Agglomerationsprogramm Solothurn anpassen. Geplant ist, dass die Bauarbeiten im erwähnten Bereich über drei Etappen erledigt werden. Sie sollen bis Ende 2024 dauern.

Das Teilstück der Kantonstrasse, das unter die Baumaschinen kommt, erstreckt sich von der Kreuzung Bellacher- und Langendorfstrasse (Solothurner Boden) über die Bellacherstrasse (Langendorfer Boden) und die Lommiswilerstrasse (Bellacher Boden) bis zum ehemaligen Restaurant «zur Linde» in Bellach.

Neuer Strassenbelag, Radwege und mehr

Doch was genau wird auf dem Strassenabschnitt gemacht? «Wir sanieren unter anderem den Strassenbelag», weiss Peter Portmann vom Amt für Verkehr und Tiefbau (AVT). Doch das ist nicht das einzige Vorhaben: Auch Radstreifen und Strasseninseln sollen entstehen. «Um diese Arbeiten zu ermöglichen, müssen wir die Strasse verbreitern», erklärt Peter Portmann. Im Bereich der Lommiswilerstrasse sei eine Verbreiterung von gut einem halben Meter vorgesehen. «Der Strassenabschnitt ab Franziskanerstrasse, den wir nächstes Jahr angehen, müssen wir etwa um das Doppelte verbreitern», sagt Portmann.

Vom ehemaligen Restaurant «zur Linde» bis zur Franziskanerstrasse sind auf beiden Seiten Radwege geplant. Von der Franziskanerstrasse bis zur Kreuzung Bellacherstrasse/Langendorfstrasse soll nur ein Radstreifen auf der nördlichen Seite entstehen. «Zudem wird die Strasse mit Mittelinseln ausgestattet, um gesicherte Fussgängerübergänge zu schaffen und die Bushaltestellen behindertengerecht gemacht», erklärt Peter Portmann weiter.

Sanierung in Etappen

Die Arbeiten auf der Lommiswilerstrasse seien in einer ersten Etappe bis Mitte Dezember geplant. Anfang 2024 geht es dann weiter. Peter Portmann erklärt genauer: «Ab 2024 bauen wir zuerst den Knoten bei der Franziskanerstrasse um. Dann fahren wir mit dem Strassenabschnitt der Bellacherstrasse fort.»

Als Abschluss werde dann der Knoten, bei dem die Bellacherstrasse mit der Langendorfstrasse zusammengeführt wird, umgestaltet. «Da ist auch eine neue Veloquerung vorgesehen», fügt Portmann an.

Die einzelnen Strassenabschnitte, die es zu sanieren gilt, werden während der Umgestaltung in einem Einbahnregime geführt. Das AVT ist sich bewusst, dass das gewisse Hürden mit sich bringe. «Es wird bestimmt nicht immer einfach», gesteht Portmann.

Er bittet die Bevölkerung um Verständnis für die lang anhaltende Baustelle. Auch sonst ist das Projekt nicht ganz unumstritten.

Jetzt ist Geduld gefragt

Eigentlich wäre der Start der Sanierung für den März oder den April geplant gewesen. Einsprachen haben das Projekt aber verzögert. Und noch immer wird über einen kleinen Strassenabschnitt von etwa 100 Metern diskutiert. Es handelt sich um die Sanierung des Knotens Lommiswiler-/Lindenstrasse – dagegen haben sich unter anderem die Gemeinde Bellach und der Landeigentümer, dessen Land im Norden an die Strasse grenzt, stark gewehrt.

Aus diesem Grund wurde dieser Abschnitt des Gesamtprojekts zurückgestellt und in eine Zweitauflage geschickt. «Wir werden noch einmal verhandeln, wie der Knoten anders umgebaut werden könnte», sagt Portmann dazu. Diese gut 100 Meter des Gesamtprojekts seien also noch nicht genehmigt. Die restlichen Etappen würden aber bisher planmässig bis Ende 2024 umgesetzt.

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veröffentlicht: 28. September 2023 11:33
aktualisiert: 2. Oktober 2023 12:19
Quelle: 32Today

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